Mechatronische Produktentwicklung

Wie in der Konstruktionsmethodik seit langem bekannt ist, werden in der Produktentwicklung 70-80% der gesamten Produktkosten festgelegt. Dies stellt hohe intellektuelle Anforderungen an die Produktentwickler. Müssen sie doch bei jeder ihrer Entscheidung, nicht nur die Funktion, sondern auch die wirtschaftliche Fertigbarkeit, Montierbarkeit bis hin zum Containerversand und Entsorgung im Blick haben.

Da komplexe mechatronische Produkte heute nur noch in einem Team von Mechanik-, Elektrokonstrukteuren und zunehmend auch durch Hochsprachen-Softwareentwicklern realisierbar sind, kommt der interdisziplinären Kompetenz eine hohe Bedeutung zu. Speziell der Produktbeschreibung über Funktionsstrukturen kommt aufgrund des mechatronischen Charakters der Produkte (wieder) eine hohe Bedeutung zu. 

Erfolgreiche Produktentwicklungen müssen folgende Parameter einhalten:

  1. Einhaltung des Projektbudgets

  2. Einhaltung der zeitlichen Vorgaben, der im Projektterminplan definiert wurde

  3. Einhaltung der Produktzielkosten,

  4. Erreichen des Zielmarktpreises mit einer auskömmlichen Marge

  5. Erreichung der geplanten Verkaufszahlen 

Maßnahmen für eine zielgerichtete Produktentwicklung

Umsetzen einer zielgerichteten Produktentwicklung

 

Oft herrscht in Organisationen kein Erkenntnisdefizit, sondern die erkannten Problembereiche werden oft nicht beherzt genug angegangen und umgesetzt.

 

Wenn eine Idee alle Prüfungen des Innovationsprozesses erfolgreich bestanden hat, muss mit der Umsetzung begonnen werden. Dies folgt auch der Erkenntnis, das nicht jede Idee zu einem erfolgreichen Produkt entwickelbar ist. Märkte ändern sich und oft können wertvolle Lernergebnisse aus Produktentwicklungen gezogen werden.

 

Das bedeutet nicht, unstrukturiert vorgehen zu können. So gehört ein Cooper Stage Gate Entwicklungsprozess, der mit agilen Methoden angereichert ist, zu einer wichtigen Basis im Produktentwicklungsprozess.

 

Weiterhin ist es wichtig, die Produktentwicklung mit Methoden der Simulationstechnik und des System-Engineering zu begleiten. 

 

Produktentwicklungen sind eng mit der Steuerung des Produktportfolios, der Open Innovation und Mergers und Akquisition zu koppeln.

Die Umsetzung ist immer der schwierige Part in einem Projekt und das ist keine neue Erkenntnis!

„Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.“                                                J. W. von Goethe

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